MULTIMEDIALES FEUERWERK DER KÜNSTE – im Roten Saal in Braunschweig am Samstag, den 16. Oktober 2021

Die über zwei Stunden mit österreichischer und russischer Kunst des frühen 20. Jahrhunderts, mit Kennerschaft und Stringenz konzipiert von der russischen Musikwissenschaftlerin Zoya Ossovitskaya, begeisterte das zahlreiche Publikum im Roten Saal in Braunschweig so sehr, dass die Zeit wie im Fluge verging. Der Abend wurde durch die Anwesenheit des Ehrengastes, des Vizekonsuls der Russischen Föderation in Hamburg, Arthur Nodarovich Pankov, zu etwas ganz Besonderem.

Vorwärts zu neuen Ufern“ – hieß der verheißungsvolle Titel dieses ersten Konzertes mit dem Ziel, die besonderen kulturellen Verflechtungen zwischen Österreich und Russland an ausgewählten Bildern und Musikstücken auf spannende und zugleich qualitätsvolle Weise erlebbar zu machen.

Veranstaltet von der Deutsch-Russischen Gesellschaft Niedersachsen e.V., ist gleich die Premiere dieser neuen Braunschweiger Konzertreihe grandios gelungen und fordert geradezu seine Fortsetzung im nächsten Jahr.

Renommierte MusikerInnen aus Bremen, Braunschweig, Hannover und München waren auf Einladung vom Vorsitzenden von der Deutsch-Russischen Gesellschaft  Alexander Osovitskiy, der zugleich stellvertretender Vorsitzender des Koordinierungsrates der russischsprachigen Mitbürger in Niedersachsen ist, in die Stadt Heinrichs des Löwen gekommen und führten auf hohem Niveau feinfühlig ausgewählte Meisterwerke der österreichischen und russischen Musik auf – Gustav Mahler, Alexander Skrjabin und Sergej Rachmaninow. Sowohl in Streicherbesetzung mit Klavier, Gesang und Klavier als auch im Klaviersolo, ließ sich das Publikum durch den gekonnten Vortrag zu enthusiasmiertem Applaus hinreißen.

Keiner der ausführenden KünstlerInnen darf hier hervorgehoben werden, alle verdienten den großen Beifall!

Daneben führte Wolf List vom Staatsschauspiel Hannover mit informativen Texten durch den kurzweiligen Konzertabend und auch  Schauspielerin Jana Lisssowskaja begleitete die verbalen Ausführungen mit den ergänzenden Kunstwerken der Maler Egon Schiele, Gustav Klimt, Aristarch Lentulow und Ilja Maschkov, die in hervorragender Qualität als Bildprojektionen eingeblendet wurden.

Alles in allem: chapeau!!!

Eine einmalige Gesamtleistung, die über die Grenzen Braunschweigs hinaus zu würdigen wäre. Alle Beteiligten freuen sich auf das zweite Konzert dieser Art und dieser Reihe, einfach etwas Besonderes im Überfluss heutiger Konzertangebote!

– eine Rezension von Tatjana Geng,
Hannover

Fotos: Yulia Mustaeva

 

gefördert durch:

 

Ein Wort zu Gretschaninow

Alexander Gretschaninow
25 Oktober  1864  –  3 Januar 1956

In den letzten Jahrzehnten findet sich auf Konzertplakaten immer häufiger der Name Alexander Gretschaninow. Dieser Name entfloh dem Fluss der Vergessenheit und nahm seinen besonderen Platz in der Geschichte der europäischen Musik des 20. Jahrhunderts ein. Der Komponist hinterließ seinen Nachkommen ein solides musikalisches Erbe in Form von 5 Symphonien, 6 Opern, etwa 200 Liedern, kammerinstrumentalen Ensembles, Opern, Theaterstücken und Kinderliedern. Seine wichtigste Errungenschaft ist jedoch die Chormusik: Liturgien des orthodoxen Gottesdienstes, 5 katholische Messen, Dutzende Konzertchöre. Er bereicherte die Genres der Kirchenchormusik durch die Farben der romantischen Harmonie, die Melodien russischer Romanzen und Lieder und kombinierte sie mit dem weiten Atem des alten russischen Gesangs.

Gretschaninow erhielt eine vielseitige musikalische Ausbildung am Moskauer Konservatorium bei Taneyew, dann am Petersburger Konservatorium bei Rimsky-Korsakow.

Er war kein mutiger Avantgarde-Innovator wie Prokofjew und Strawinsky. Gretschaninow war ein traditionalistischer Komponist, der aufrichtige, lyrische Musik im Geiste Tschaikowskis schrieb, und zu Beginn des 20. Jahrhunderts übertraf seine Popularität in Russland die Popularität des russischen Genies Tschaikowski.

Seine Musik galt jedoch als „von gestern“ und seine Kollegen behandelten Gretschaninow von oben herab, denn schließlich war er kein revolutionärer Komponist!

Nach der Revolution von 1917 und dem Aufkommen der neuen Sowjetmacht veränderte sich das Leben in Russland. Hunger, Kälte und beruflicher Mangel an Nachfrage zwangen Gretschaninow die UdSSR zu verlassen. Im Jahr 1925 verließ er seine Heimat für immer und wanderte nach Frankreich aus. Nun in Paris lebend tourte er ausgiebig und erfolgreich durch die Länder Europas als Dirigent, Pianist und Konzertmeister, trat mit Schaljapin, Nina Koshetz und anderen herausragenden Musikern auf und kreierte weiterhin Musik. Doch auch aus Frankreich musste er vor der faschistischen Besatzung nach Amerika fliehen. Von 1939 lebte er bis zu seinem Lebensende in New York und wurde 92 Jahre alt.

Sonate für Cello und Klavier in e – Moll,  op. 113.

Derzeit ist weniger als die Hälfte von Gretschaninows Werken veröffentlicht worden, aber das Interesse an seiner Musik wächst. Seine 5 Sinfonien, einige Chorwerke, Kammermusik- und Vokalkompositionen werden von Musikern des 21. Jahrhunderts aufgenommen und aufgeführt.

In unserem Videobeitrag  werden Sie Alexander Gretschaninows ersten Satz aus der Sonate für Cello und Klavier in e-Moll op. 113 hören, die 1927 geschrieben wurde, nachdem der Komponist nach Paris gezogen war. In der Musik dieser Sonate spiegelt sich das dramatische Schicksal vieler russischer Musiker des 20. Jahrhunderts wider, die durch die Stürme der Revolutionen in den Ozean einer unvorhersehbaren Zukunft gebracht wurden.

In maestoso der ausführlichen, lyrischen Einführung entfaltet sich langsam die plastische Linie einer romantischen Cantilena, beleuchtet von den hellen Farben unerwarteter Harmonien. Die anfängliche Gelassenheit wird allmählich durch aufgeregte Sätze des Rezitativs ersetzt und „am Rande der Ungewissheit“ eingefroren.

Die erste Hauptthema  beginnt mit allegro agitato in E-Moll. Die zielstrebige Dynamik des ersten Themas (der Hauptteil des Sonatenallegro) ist mit dem schnellen Lauf der Zeit verbunden, in dessen Fluss der Held dieser imaginären Handlung verwickelt ist.

Aber das erste wird durch ein anderes romantisches Thema eines Liedcharakters ersetzt, es scheint vor dem Hintergrund eines schnellen Flusses der Begleitung, die den Rhythmus des ersten Themas beibehalten hat, „zu schweben“. Diese Kontrastkombination verleiht der Musik einen dramatischen Charakter. Während des Entwicklungsprozesses bewegen sich beide Themen entlang der „Wellen“ des mehrfarbigen Ozeans der Harmonien, wobei sich die Wellen beider Themen entweder zur Cellostimme oder zur Klavierstimme „überschlagen“ und in „ferne Länder“ vordringen.

Der Satz endet mit Erleuchtung und Frieden.

Von Zoja Osovitskaja, 2021

Grüße und Wünsche zum Jahresende

Liebe Freunde und Freundinnen,

wir wünschen Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest. Mögen die Feiertage Ihnen schöne Momente bescheren.

Wir wünschen Ihnen viel Kraft, Gesundheit und Ihren Familien viel Glück und Ihren Ideen große und bedeutende Erfolge!

Frohe Weihnachten!

 

Musik zu Weihnacht: Orgel mit Kantor Alexander Kuhlo (Stuttgart) & Cello mit Alexander

Russische Filmkunst: Krankenzimmer Nr. 6

Russische Filmkunst: Krankenzimmer Nr. 6
von Karen Shakhnazarov und Aleksandr Gornovsky
07. Dez. 2019 um 18:00 Uhr

Kino im Künstlerhaus – Sophienstr. 2
in Kooperation mit der
Deutsch-Russische Gesellschaft Nds. e.V.

Das Drehbuch des Films basiert auf der Geschichte von A. P. Chekhov „Krankenzimmer Nr. 6 “, der Film wurde jedoch in unsere Zeit transferiert.

Evgeny Khobotov ist der neue Chefarzt der psychiatrischen Klinik. Es stellt sich heraus, dass der vorherige Chefarzt, Dr. Ragin, ihn als Propheten betrachtete. Jetzt liegt Ragin als Patient in diesem Krankenhaus. Aber wie kam es, dass ein gesunder Mensch, der mit einem Geisteskranken gesprochen hat, den Verstand verliert? Wie hat er diese Grenze überschritten? Und im Allgemeinen ist die Grenze zwischen psychisch kranken und normalen Menschen nicht illusorisch? Vielleicht ist es richtig zu sagen, dass wir alle an verschiedenen Formen von Geisteskrankheiten leiden?

So oder so versuchen Kollegen und Verwandte von Dr. Ragin zu verstehen, warum ein Besuch in Haus Nr. 6 für den Chefarzt so fatal war.

Link zum Flyer

 

 

 

Russische Filmkunst: Der Zarenmörder

Russische Filmkunst: Der Zarenmörder
von Karen Schachnasarow
14. Sep. 2019 um 18:00 Uhr

Kino im Künstlerhaus – Sophienstr. 2
in Kooperation mit der
Deutsch-Russische Gesellschaft Nds. e.V.

In der Nacht vom 16. auf den 17. Juli 1918 wurden in Jekaterinburg der letzte russische Zar Nikolaus II. und seine Familie ermordet.  Der Regisseur Karen Shakhnazarov hat sich dieses Ereignisses mit seinem Film DER ZARENMÖRDER in Form eines Psychodramas angenommen.
Als neuer Chefarzt einer psychiatrischen Klinik trifft der Arzt Smirnow auf den Patienten Timofejew. Dieser erzählt ihm, dass er in einem  früheren Leben Jakow Jurowskij gewesen sei. Der Jakow Jurowskij, der die Ermordung der letzten russischen Zarenfamilie geplant und durchgeführt hat.
Im Verlaufe der Arzt-Patient-Gespräche erleben beide Männer die Geschehnisse, um die Ermordung der Zarenfamilie ein weiteres Mal. Bald begreift der Arzt, dass die Tragödie des letzten russischen  Zaren teilweise auch seine eigene Tragödie ist.

Russische Filmkunst – „Anna Karenina. Wronskis Geschichte“

Am 08. Juni 2019 im Kino im Künstlerhaus – Sophienstr. 2 Hannover

Es gibt nicht nur eine Wahrheit in der Liebe.
Und für jeden – auf ihre Weise. Was ist wichtiger – Leidenschaft oder Pflicht? Wie soll ich mich entscheiden? Und wer hat das Recht zu verurteilen? Ewige Fragen, die das Leben gnadenlos stellt … Anna Karenina hat ihre Wahl getroffen. Ihr erwachsener Sohn Sergej versuchte viele Jahre zu verstehen, warum seine Mutter eine tragische und schreckliche Tat begangen hatte. Die Gedanken an Anna ließen Graf Vronsky nicht los, der sich 30 Jahre lang nicht mit ihrer Tod versöhnen konnten. Nach einer der Schlachten des Russisch-Japanischen Krieges waren Sergei Karenin und Alexei Vronsky 1904 zufällig im fernen Dorf in der Mandschurei. Das Schicksal gab ihnen die Chance, zu weit entfernten Ereignissen zurückzukehren und endlich die lang erwartete Antwort zu finden.

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Kammerkonzert „VIOLONCELLO & ORGEL/KLAVIER“

Am 23 Juni findet ein Konzert in der Petrikirche in Kleefeld statt.

 

J. S. Bach (1685-1750)
Präludium und Fuge in b-Moll aus „Wohltemperiertes Klavier“ (in der Orgelbearbeitung von Max Reger) und ausgewählte Sätze aus den Suiten für Violoncello Solo.

Robert Schumann (1810-1856)
Fantasiestücke op. 73: „I. Zart und mit Ausdruck“, „II. Lebhaft leicht“ und „III. Rasch und mit Feuer“ für Violoncello und Klavier. Aus „Vier Skizzen“ op. 58: Nr. 3 „Lebhaft“ in F-Moll für Orgel. Fuge über den Namen BACH „I. Langsam“ in B-Dur.

Dmitri D. Schostakowisch (1906-1974)
Präludium und Fuge in A-Dur aus dem Klavierzyklus „Präludien und Fugen“ und Cellosonate in D-Moll op. 40 für Violoncello und Klavier.

>>Sonntag, den 23. Juni 2019 um 18 Uhr<<

Petrikirche Hannover-Kleefeld
(Haltestelle Kantplatz)
Fichtestraße 2, 30625 Hannover

Eintritt frei. Spenden erbeten 

 

Die befreundeten Musiker Alexander Osovitskiy (Violoncello), der aus St. Petersburg stammt und in Hannover lebt, und der ehemalige Hannoveraner Kirchenmusikstudent (jetzt Dekanatskantor in Stuttgart) an der Hillebrand-Orgel und am Flügel gestalten einen anspruchsvollen Kammermusikabend zum Thema „Russisch-Deutsche Freundschaft und Kulturaustausch“ und haben sich dafür Musik von Bach ausgesucht, den auch der große russische Komponist Schostakowitsch sehr geliebt und geschätzt hat (siehe seinen Zyklus der „Präludien und Fugen“ für Klavier, aus dem Kuhlo auch spielen wird). Die große Cellosonate op. 40 wird den Schlusspunkt des Programms setzen.

 

Als Bindeglied zwischen Barock und Moderne passt bestens die virtuose Kammermusik des Romantikers Robert Schumann, dessen Fantasiestücken für Cello und Klavier  einen wunderbar konzertanten Schwung besitzt und der eben auch Bach als Vorbild gesehen hat, was sich wiederum in seinen „Sechs Fugen über den Namen BACH“ dokumentiert. 

 

Somit haben Osovitskiy und Kuhlo ein musikalisches Beziehungsgeflecht zusammengestellt, welches zu begeistern verspricht und gleichzeitig das Thema des von der Deutsch-Russischen Gesellschaft Niedersachsen e.V. veranstalteten Konzertes in wunderbarer Weise aufgegriffen, so dass alle Freunde der Kammermusik auf ihre Kosten kommen werden.

Russische Filmkunst – Der Bote

Am 06. April 2019 im Kino im Künstlerhaus – Sophienstr. 2 Hannover

Ivan Miroshnikov, ein 17-jähriger Abiturient, schafft es nicht an die Universität und bekommt einen Job als Kurier in einem kleinen Verlag. Zur gleichen Zeit lassen sich seine Eltern scheiden. Seine ironische und nachlässige Einstellung zu seinem neuen, erbärmlichen Job verdeckt die tiefe Verwirrung seiner Seele. Durch reinen Zufall trifft er ein Mädchen namens Katya, die Tochter eines berühmten Professors.

Link zum Flyer

 

Quelle: Wikipedia

 

75. Jahrestag der Zerriss der Leningrader Blockade

Am 27. Januar 2019 fand in Hannover eine Gedenkfeier statt, die dem 75. Jahrestag der vollständigen Aufhebung der Belagerung von Leningrad gewidmet war.


Der Saal des städtischen Kulturzentrums „Pavillon“ war voll mit Teilnehmern. Der Abend wurde organisiert von öffentlichen Organisationen aus Hannover. Zum einen von der Gesellschaft „St. Petersburg“ in Hannover unter der Leitung von Sofia Khokhlova und zum anderen von der Deutsch-Russischen Gesellschaft Niedersachsens, die von Alexander Osovitsky geleitet wird. Unterstützt wurde der Gedenkabend von dem Koordinierungsrat der Niedersächsischen russischsprachiger Landsleute mit der Vorsitzenden Victoria Abashina.

Die Veranstaltung wurde von Alina Bezruk – Vize-Konsul der Russischen Föderation aus Hamburg besucht. In der musikalisch- literarischen Inszenierung erklangen klassische Musikstücke von Alexander Osovitsky, Lieder und Gedichte der Kriegsjahre, die von Meistern des künstlerischen Wortes aus Hannover – Konstantin Schneider, Tatyana Zemtsovskaya und Dmitry Mikhlin – vorgetragen wurden.

Mikhail Zemtsovsky war der Autor der Geschichte, auf deren Grundlage die Produktion aufgebaut wurde. Dank der hervorragenden Meisterschaft der Künstler, durch ihre Gefühlsinterpretationen und ihrer künstlerischen Fähigkeit, sowohl in der Performance als auch in der Balance von Text und Musik, konnten sich die Zuhörer in die Atmosphäre des belagerten Leningrads hineinversetzen, die Atmosphäre spüren und sich einfühlen.

Die Klangpalette des Abends auf der tonalen und emotionalen Ebene weckte trotz der Dramatik Hoffnung und die Töne der letzten Werke klangen nach Befreiung. Die tiefe Stille am Ende des Abends wurde durch stürmischen Applaus unterbrochen. Alexander Osovitsky und Sofia Khokhlova dankten den Darstellern und Autoren des Abends in abschließenden Worten. Weiterer Dank wurde der „Abteilung für Beziehungen zu ausländischen russischen Landsleuten“ vom  „Ausschusses für Außenbeziehungen von St. Petersburg“ für ihre Aufmerksamkeit für die Durchführung der Veranstaltung ausgesprochen.

Die führende Spezialist der Abteilung Daria Ilinskaya sandte Umschläge für die Veranstaltung in Hannover – spezielle Umschläge „Kinder der Welt für Kinder des Krieges“, die von Schülern des Jugendkulturpalastes in St. Petersburg vorbereitet wurden, und Bänder der Leningrader Blockade, die vom „Press and Media Relations-Ausschuss“- vergeben wurden. Diese wurden an Veteranen des 2 Welt Krieges und Überlebenden der Blockade von Leningrad , die in Niedersachsen leben, verteilt.

Der Text wurde von Alexander Osovitsky vorbereit.

 

Weitere Quellen:

russkoepole.de
spbrumir.ru

Workshop für Violine und Cello

Der Workshop richtet sich an junge Geiger und Cellisten aller Altersstufen. Kinder und Jugendliche können bei entsprechender Eignung teilnehmen, müssen aber in Begleitung eines Erwachsenen sein. Anschließend findet ein Konzert in der Apostelkirche statt. Mitwirkende sind Musikschüler der Musikschule Sankt Petersburg und Langenhagen.

Leitung: Dipl. Violinpädagoge Savelij Shalman  &  Dipl. Cellopädagogin Elfriede Kalapis-Gurean
Beginn: 19.01.2019. Um 16.00 Uhr
Ort: Celler Straße 78, 30161 Hannover

 

Willkommen zu unserem Workshop

Violine
Savely Shalman ist ein bekannter Violinpädagoge aus St. Petersburg.  Er studierte bei Prof. A. Sergeev am Konservatorium in Leningrad, wirkte zunächst als Orchester- und Kammermusiker, bevor er 1972 die pädagogische Laufbahn einschlug. Er ist seitdem Professor für Violine am Petersburger Konservatorium und an der Spezialmusikschule für Hochbegabte. Savelij Shalman entwickelte eine eigene, höchst effektive Methodik mit dem Ziel, möglichst vielen Schülern ein professionelles Niveau zugänglich zu machen und lebenslange Spielfähigkeit und Musizierfreude zu entwickeln.
Unter seinen Schülern sind viele Preisträger internationaler Wettbewerbe und Mitglieder berühmter Orchester. Mit Meisterkursen und Vorträgen tritt er in ganz Russland, Europa und den USA auf. Als Juror nimmt er an internationalen Violinwettbewerben teil. Außerdem veröffentlichte er zahlreiche Arbeiten zur Violinmethodik und Repertoiresammlungen für Violine. Seine Violinschule „Ich werde Geiger“ ist eines der international erfolgreichsten Schulwerke.

 

Cello
Elfriede Kalapis-Gurean hat an der Musikhochschule in Klausenburg/Rumänien Hauptfach Violoncello studiert. Nach Beendigung des Studiums war sie sechs jahrelang als Cellistin in der Staatsphilharmonie Klausenburg tätig. Sie übersiedelte in der Bundesrepublik Deutschland und hat bei Professor Gerhard Hamann an der Musikakademie in Trossingen weiter studiert.
Elfriede Kalapis-Gurean war langjähriges Mitglied des „Guarneri Ensemble“, das zahlreiche Auftritte im ganzen Bundesgebiet hatte.
Seit 1985 unterrichtet Frau Kalapis-Gurean an der Musikschule Langenhagen das Fach Cello und Kammermusik. Sehr erfolgreich haben auch viel ihrer Schüler an dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ teilgenommen.

 

RUSSISCHE FILMKUNST: Es tut nicht weh

Tata ist eine bildschöne Mätresse. Sie verführt Mischa und verschafft ihm und seinen Freunden Zugang zu reichen Kunden. Allerdings stößt
die Affäre mit dem jungen Unternehmer Tatas Gönner auf, denn dieser ist besorgt, dass Tatas neuer Lebenswandel den Verlauf ihrer Krebserkrankung, die sie vor Mischa geheim hält, beschleunigt.

“Es tut nicht weh“ ist wohl der einzige Film Balabanows, in dem keine schlechten Menschen vorkommen – ein Märchen ohne Bösewichter.
Quelle: kulturportal-russland.de

Flyer zum Film