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Русское киноискусство

Впервые немецко-российское общество Niedersachsen e.V. в сотрудничестве с Kino im Künstlerhaus в Ганновере организовало постоянный форум для любителей русского кинематографа.

«Искусство русского кино», с 2013.


Hannoversche Allgemeine

11.08.2018

Weil will Ende der Russland-Strafen

Im Gifhorner Glockenpalast hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil am Sonnabend für ein Ende der Russland-Sanktionen plädiert. Weil sprach auf einer Kulturveranstaltung.

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Sonnabend vor dem Glockenpalast in Gifhorn.

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Sonnabend vor dem Glockenpalast in Gifhorn. Quelle: Berger, Michael B.

Gifhorn

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat am Sonnabend ein Ende der Sanktionen gegen Russland verlangt. Trotz aller strittigen Themen – von der Eroberung der Krim zu den Konflikten von der Ostukraine oder dem Giftgasanschlag in Großbritannien – sollte man die wirtschaftlichen Beziehungen eher verstärken als reduzieren. „Ich kann nicht erkennen, dass die wirtschaftlichen Sanktionen zu einer Verbesserung der Verhältnisse geführt haben –im Gegenteil. Diese Form der gegenseitigen Bestrafung halte ich für kontraproduktiv“, sagte Weil. Er empfahl der Europäischen Union, über ein Freihandelsabkommen mit Russlandnachzudenken, das zweifellos ein Teil Europas sei. Das Potenzial der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Russland sei noch längst nicht ausgeschöpft, meinte der Sozialdemokrat.

Weil erinnert an hohen Blutzoll des Zweiten Weltkriegs

Weil sprach am Sonnabend in Gifhorn auf Einladung des niedersächsischen Honorarkonsuls Heino Wiese. Der hatte russisch-deutsche Initiativen aus Niedersachsen in den Glockenpalast in Gifhorneingeladen, den der Unternehmer Horst Wrobel in den neunziger Jahren auch als Friedens- und Freiheitssymbol hat errichten lassen. Den Grundstein für dieses imposant-bizarre Gebäude hatte der „Perestroika“- Schöpfer Michael Gorbatschow gelegt . Weilkonstatierte, dass das deutsch-russische Verhältnis derzeit in einer Sackgasse stecke, aus der man schon aus historischen Gründen heraus sollte. Er erinnerte an den deutschen Angriff auf Russland und die Belagerung Leningrads (Sankt Petersburg heute), die „einen ungeheuren Blutzoll“ gefordert habe. „Wir haben geradezu die moralische Verpflichtung, so etwas nie wieder geschehen zu lassen“, sagte der Ministerpräsident. Zudem seien in Zeiten, in denen die Politik der USA durch Sprunghaftigkeit gezeichnet sei und die Situation der EU„alles andere als gefestigt“ eine stabile Zusammenarbeit mit Russlandwichtig. „Ich erlebe, dass Europa eine Vielzahl von Freihandelsabkommen trifft, etwa mit Japan. Vielleicht ist das auch eine Perspektive“, sagte Weil.

Schröder-Köpf lobt Spätaussiedler

Die ehrenamtliche Integrationsbeauftragte des Landes, Doris Schröder-Köpf (SPD), hob die Integrationsbereitschaft der russischen Menschen, die nach Deutschland gekommen seien, hervor. Trotz eines teilweise schlechten Bildes in den Medien sei die Zuwanderung von Spätaussiedlern in Niedersachsen „eine Erfolgsgeschichte“, betonte Schröder-Köpf. Die etwa 400 000 nach Niedersachsen eingewanderten Menschen seien mittlerweile gut integriert. Trotz der vielen Opfer im Zweiten Weltkrieg genössen die Deutschen in den Augen der Russen noch einen enormen Vertrauensvorschuss. Vertreter einzelner niedersächsischer Initiativen berichteten von einzelnen Projekten, die trotz der angespannten Großwetterlage Brücken schlagen sollten zur russischen Bevölkerung. Der renommierte hannoversche Herz- und Lungenchirurg Axel Haverich bedauerte, dass eine noch vor fünf Jahren geplante offizielle Kooperation der Medizinischen Hochschule Hannover mit der Universität Sankt Petersburg nicht zustande gekommen sei, obwohl die Wissenschaftler auf persönlicher Ebene bereits zusammenarbeiteten. „Solche Projekte sind bestenfalls auf Eis gelegt, aber nicht begraben“, meinte Haverich. Angesichts des zuweilen stürmischen Windes bei der Open-Air-Veranstaltung in Gifhorn meinte der Chirurg, er hoffe, dass die Großwetterlage bald weniger stürmisch werde.

Von Michael B. Berger

 

Wolfenbüteler Zeitung.

Von Reiner Sliepen

01.02.2017

 

Junge Künstler im Prinzenpalais

 

WOLFENBÜTTEL  Tonart startet den Austausch mit Sankt Petersburg. In der Kirche in Sambleben gibt es am Freitag ein weiteres Konzert.

Neue Wege geht die Kulturinitiative Tonart in der Ausbildung ihrer Musikschüler. Der Leiter des Projekts, Diplom-Musikpädagoge Alexander Osovitskiy, eröffnete das Austauschprogramm zwischen Musikschulen aus Deutschland und Sankt Petersburg.

Ein Nebeneffekt ist das Kennenlernen des Kulturlebens in einer der schönsten Städte Russlands. Der erste Meisterkursus fand bei Tonart an der Reichsstraße statt. Danach gaben die Teilnehmer ein öffentliches Konzert.

Die jungen Künstler, Schüler der renommierten Violinpädagogen Irina Tschitschina und Professor Savelij Shalman, haben seit dem fünften Lebensjahr systematischen Unterricht. Dabei komme es ihm, so Shalman, auf die Entwicklung der Freude an der Musik an. Die technische Ausbildung durch das Üben von Etüden sei ein Teil, genauso wichtig sei ihm die parallele Erarbeitung von Werken großer Komponisten.

Im Barocksaal des Prinzenpalais’ verbeugt sich die achtjährige Xenia vor ihrem Publikum. Shalman achtet sehr genau auf die persönliche Präsentation seiner jungen Künstler bei öffentlichem Auftreten. Xenia spielt, begleitet von der Pianistin Marina Lejmfirer, zwei Stücke von Robert Schumann aus den „Kinderszenen“, danach die reizende Gavotte von François-Joseph Gossec und einen melodiösen Walzer von Peter Tschaikowski.

Auffällig sind der kräftige, sichere Bogenstrich und die Beherrschung dynamischer Feinheiten. Shalman legt großen Wert auf öffentliches Auftreten. Davon profitiere die technische und persönliche Sicherheit.

Jascha, neun Jahre, spielt den ersten Satz des Concertos a-moll von Antonio Vivaldi, wie seine Mitschüler ohne Noten, ein Beweis für die gründliche Ausbildung. Auch hier kein motorisches Herunterschnurren, sondern melodiöses Nachvollziehen der Vivaldischen Tonsprache.

Mit dem Prelude und Allegro von Fritz Kreisler präsentiert sich die 13-jährige Valentina. Sehnsucht und Temperament kennzeichnen die Interpretation der jungen Petersburgerin, deren Technik beeindruckt. Auch hier spontaner Beifall.

Zum Finale Felix, 16 Jahre. Auch er wird auf der Grundlage von Shalmans Standardwerk „Ich werde Geiger“ unterrichtet. Dies ist eines der international erfolgreichsten Schulwerke Russlands.

Felix spielt den ersten Satz aus Wolfgang Amadeus Mozarts viertem Violinkonzert D-Dur und danach zwei Sätze aus den Sonaten für Violine solo von Johann Sebastian Bach. So harmonisch Mozart, so ebenmäßig und virtuos die Barocksätze. Nochmals viel Applaus für den Leistungsstand der jungen Künstler aus St. Petersburg.

 

Hannoversche Allgemeine

18/11/2017
Шредер поддерживает новую уверенность в России

Герхард Шредер поздравляет посла России Владимира Гринина в Ганновере с 70-летием.  

Бывший канцлер сказал: «Доверие — это валюта международной политики».  

Место мероприятия было необычным: Musikhochschule Hannover.


Источник: Droese Ссылка на статью HAZ