75. Jahrestag der Zerriss der Leningrader Blockade

Am 27. Januar 2019 fand in Hannover eine Gedenkfeier statt, die dem 75. Jahrestag der vollständigen Aufhebung der Belagerung von Leningrad gewidmet war.


Der Saal des städtischen Kulturzentrums „Pavillon“ war voll mit Teilnehmern. Der Abend wurde organisiert von öffentlichen Organisationen aus Hannover. Zum einen von der Gesellschaft „St. Petersburg“ in Hannover unter der Leitung von Sofia Khokhlova und zum anderen von der Deutsch-Russischen Gesellschaft Niedersachsens, die von Alexander Osovitsky geleitet wird. Unterstützt wurde der Gedenkabend von dem Koordinierungsrat der Niedersächsischen russischsprachiger Landsleute mit der Vorsitzenden Victoria Abashina.

Die Veranstaltung wurde von Alina Bezruk – Vize-Konsul der Russischen Föderation aus Hamburg besucht. In der musikalisch- literarischen Inszenierung erklangen klassische Musikstücke von Alexander Osovitsky, Lieder und Gedichte der Kriegsjahre, die von Meistern des künstlerischen Wortes aus Hannover – Konstantin Schneider, Tatyana Zemtsovskaya und Dmitry Mikhlin – vorgetragen wurden.

Mikhail Zemtsovsky war der Autor der Geschichte, auf deren Grundlage die Produktion aufgebaut wurde. Dank der hervorragenden Meisterschaft der Künstler, durch ihre Gefühlsinterpretationen und ihrer künstlerischen Fähigkeit, sowohl in der Performance als auch in der Balance von Text und Musik, konnten sich die Zuhörer in die Atmosphäre des belagerten Leningrads hineinversetzen, die Atmosphäre spüren und sich einfühlen.

Die Klangpalette des Abends auf der tonalen und emotionalen Ebene weckte trotz der Dramatik Hoffnung und die Töne der letzten Werke klangen nach Befreiung. Die tiefe Stille am Ende des Abends wurde durch stürmischen Applaus unterbrochen. Alexander Osovitsky und Sofia Khokhlova dankten den Darstellern und Autoren des Abends in abschließenden Worten. Weiterer Dank wurde der „Abteilung für Beziehungen zu ausländischen russischen Landsleuten“ vom  „Ausschusses für Außenbeziehungen von St. Petersburg“ für ihre Aufmerksamkeit für die Durchführung der Veranstaltung ausgesprochen.

Die führende Spezialist der Abteilung Daria Ilinskaya sandte Umschläge für die Veranstaltung in Hannover – spezielle Umschläge „Kinder der Welt für Kinder des Krieges“, die von Schülern des Jugendkulturpalastes in St. Petersburg vorbereitet wurden, und Bänder der Leningrader Blockade, die vom „Press and Media Relations-Ausschuss“- vergeben wurden. Diese wurden an Veteranen des 2 Welt Krieges und Überlebenden der Blockade von Leningrad , die in Niedersachsen leben, verteilt.

Der Text wurde von Alexander Osovitsky vorbereit.

 

Weitere Quellen:

russkoepole.de
spbrumir.ru

Workshop für Violine und Cello

Der Workshop richtet sich an junge Geiger und Cellisten aller Altersstufen. Kinder und Jugendliche können bei entsprechender Eignung teilnehmen, müssen aber in Begleitung eines Erwachsenen sein. Anschließend findet ein Konzert in der Apostelkirche statt. Mitwirkende sind Musikschüler der Musikschule Sankt Petersburg und Langenhagen.

Leitung: Dipl. Violinpädagoge Savelij Shalman  &  Dipl. Cellopädagogin Elfriede Kalapis-Gurean
Beginn: 19.01.2019. Um 16.00 Uhr
Ort: Celler Straße 78, 30161 Hannover

 

Willkommen zu unserem Workshop

Violine
Savely Shalman ist ein bekannter Violinpädagoge aus St. Petersburg.  Er studierte bei Prof. A. Sergeev am Konservatorium in Leningrad, wirkte zunächst als Orchester- und Kammermusiker, bevor er 1972 die pädagogische Laufbahn einschlug. Er ist seitdem Professor für Violine am Petersburger Konservatorium und an der Spezialmusikschule für Hochbegabte. Savelij Shalman entwickelte eine eigene, höchst effektive Methodik mit dem Ziel, möglichst vielen Schülern ein professionelles Niveau zugänglich zu machen und lebenslange Spielfähigkeit und Musizierfreude zu entwickeln.
Unter seinen Schülern sind viele Preisträger internationaler Wettbewerbe und Mitglieder berühmter Orchester. Mit Meisterkursen und Vorträgen tritt er in ganz Russland, Europa und den USA auf. Als Juror nimmt er an internationalen Violinwettbewerben teil. Außerdem veröffentlichte er zahlreiche Arbeiten zur Violinmethodik und Repertoiresammlungen für Violine. Seine Violinschule „Ich werde Geiger“ ist eines der international erfolgreichsten Schulwerke.

 

Cello
Elfriede Kalapis-Gurean hat an der Musikhochschule in Klausenburg/Rumänien Hauptfach Violoncello studiert. Nach Beendigung des Studiums war sie sechs jahrelang als Cellistin in der Staatsphilharmonie Klausenburg tätig. Sie übersiedelte in der Bundesrepublik Deutschland und hat bei Professor Gerhard Hamann an der Musikakademie in Trossingen weiter studiert.
Elfriede Kalapis-Gurean war langjähriges Mitglied des „Guarneri Ensemble“, das zahlreiche Auftritte im ganzen Bundesgebiet hatte.
Seit 1985 unterrichtet Frau Kalapis-Gurean an der Musikschule Langenhagen das Fach Cello und Kammermusik. Sehr erfolgreich haben auch viel ihrer Schüler an dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ teilgenommen.